Yukio Mishimas „Schöner Stern“ stellt die exzentrische Familie Osugi vor, von der jedes Mitglied glaubt, von einem anderen Planeten zu stammen. Dieser einzigartige Roman spielt im Japan der 1960er Jahre, inmitten der Ängste des Kalten Krieges, und erforscht Themen wie Familienbande, die Zukunft der Menschheit und die Suche nach Sinn durch die Brille einer scheinbaren außerirdischen Identität und der drohenden atomaren Bedrohung.
In ihrer kleinen japanischen Stadt finden die Osugis – Vater vom Mars, Mutter vom Jupiter, Sohn vom Merkur und Tochter von der Venus – Einigkeit in ihrer gemeinsamen außerirdischen Überzeugung. Sie verbringen ihre Tage damit, die Menschen mit wohlwollender Neugier zu beobachten, den Kosmos zu studieren und auf UFOs zu warten. Vater Juichiro fühlt eine tiefe Verantwortung für die Menschheit und versucht dringend, eine nukleare Katastrophe abzuwenden, indem er Briefe an Staatsführer wie Chruschtschow schreibt.
Ihre Bemühungen, mit anderen Wesen in Kontakt zu treten, führen sie jedoch zu einer anderen Art von Begegnung. Juichiros verschlüsselte Zeitungsnachricht zieht nicht nur Gleichgesinnte an, sondern auch andere vermeintliche Außerirdische, deren Ansichten über die Menschheit weitaus weniger mitfühlend sind. Zusätzlich verkompliziert ein charmanter junger Mann, der venusische Ursprünge beansprucht, die Situation, indem er Tochter Akiko von der Familie entfremdet und die tief verwurzelten Überzeugungen und die Einheit der Familie in Frage stellt.
Warum Sie es lesen sollten?
- Erkunden Sie eine einzigartige Mischung aus Science-Fiction, Philosophie und Familiendrama.
- Gewinnen Sie Einblicke in Yukio Mishimas unverwechselbare Perspektive auf das Schicksal der Menschheit während des Kalten Krieges.
- Setzen Sie sich mit einer eigenwilligen Besetzung von Charakteren auseinander, die sich mit existentieller Identität und Sinnhaftigkeit befassen.
- Entdecken Sie eine tiefgründige Erzählung, die sich mit der japanischen Gesellschaft der 1960er Jahre und globalen Ängsten befasst.