Mary Gaitskills „ Bad Behaviour“ ist eine Sammlung düsterer, scharfsinniger Kurzgeschichten, die Macht, Begierde und menschliche Beziehungen mit brutaler Ehrlichkeit beleuchten. Die 1988 erstmals veröffentlichte Debütsammlung wurde von der Kritik für ihre schonungslose Darstellung von Sexualität, emotionaler Isolation und der oft destruktiven Dynamik zwischen Männern und Frauen hoch gelobt.
Angesiedelt im New York der 1980er-Jahre, tauchen diese Geschichten in das Leben von Figuren ein, die sich in komplizierten Liebesbeziehungen, beruflichem Ehrgeiz und persönlicher Desillusionierung zurechtfinden müssen. Die bekannteste Geschichte, „Secretary“ , inspirierte später den Film von 2002 mit Maggie Gyllenhaal in der Hauptrolle und fängt die ambivalente Mischung aus Unterwerfung, Selbstbestimmung und verbotenen Begierden ein.
Gaitskills Schreibstil ist scharfsinnig, beunruhigend und zutiefst psychologisch; er legt die Schwächen und Widersprüche im menschlichen Verhalten ohne moralische Wertung offen.
Warum sollte man dieses Buch lesen?
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Eine furchtlose Erkundung von Macht, Intimität und der Komplexität menschlicher Beziehungen.
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Unverblümt direkt und provokant, stellt es konventionelle Vorstellungen von Sex, Geschlecht und persönlicher Selbstbestimmung in Frage.
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Ein Meilenstein der feministischen und literarischen Fiktion, der Schriftstellerinnen und Schriftsteller beeinflusst hat, die sich mit Themen emotionaler und körperlicher Verletzlichkeit auseinandersetzen.
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Gaitskills unverwechselbarer Stil ist gleichermaßen lyrisch und eindringlich und entführt die Leser in die Gedankenwelt fehlerhafter, aber dennoch faszinierender Charaktere.
Über den Autor
Mary Gaitskill (geb. 1954) ist eine amerikanische Schriftstellerin, die für ihre ungeschönte Auseinandersetzung mit Themen wie Sexualität, Macht und menschlicher Sehnsucht bekannt ist. Ihre Werke, darunter „Two Girls, Fat and Thin“ , „Veronica“ und „This Is Pleasure“ , haben ihren Ruf als mutige und tiefgründige Stimme der zeitgenössischen Literatur gefestigt. Gaitskills Romane stellen oft gesellschaftliche Tabus in Frage und bieten einen schonungslos ehrlichen, aber dennoch einfühlsamen Blick auf die Komplexität von Begehren und seelischem Schmerz.