„Thich Nhat Hanh ist ein heiliger Mann, denn er ist demütig und fromm. Er ist ein Gelehrter von immenser intellektueller Kapazität. Seine Friedensideen würden, wenn sie umgesetzt würden, ein Denkmal für Ökumene, für die weltweite Brüderlichkeit und für die Menschlichkeit errichten.“ – Martin Luther King Jr. in seiner Nominierung für den Friedensnobelpreis
Vor 2500 Jahren erlangte Buddha unter dem Bodhi-Baum in Indien die Erkenntnis, dass drei Geisteszustände die Quelle all unseres Unglücks sind: Unwissenheit, zwanghaftes Verlangen und Zorn. Alle drei sind gleichermaßen schwer zu beherrschen, doch in einem einzigen Moment des Zorns können Leben zerstört und unsere spirituelle Entwicklung zunichtegemacht werden. Fünfundzwanzig Jahrhunderte nach Buddhas Erkenntnis bestätigt die Medizin seine Aussage: Zorn kann auch unsere Gesundheit schädigen. Er ist eine der stärksten und zugleich eine der am schwersten zu verändernden Emotionen. Thich Nhat Hanh bietet eine neue Perspektive auf den Umgang mit unserem Zorn, so wie wir uns um ein weinendes Baby kümmern würden – es hochnehmen, ruhig mit ihm sprechen und nach dem Grund für sein Weinen suchen. Angereichert mit Geschichten und praktischen Übungen, bietet „Zorn“ einen weisen und liebevollen Blick darauf, wie wir diese schwierige Emotion in Frieden verwandeln und Harmonie und Heilung in alle Bereiche und Beziehungen unseres Lebens bringen können, die vom Zorn betroffen sind.