In Emily Henrys brillantem Nachfolgeroman zu „ Die Liebe, die die Welt spaltete“ trifft Romeo und Julia auf Hundert Jahre Einsamkeit. Es geht um die Tochter und den Sohn zweier seit langem verfeindeter Familien, die sich ineinander verlieben, während sie versuchen, die Wahrheit über die seltsame Magie und den erschütternden Fluch aufzudecken, der ihre Blutlinien seit Generationen heimsucht.
In ihrer Heimatstadt Five Fingers, Michigan, sind die O'Donnells und die Angerts mit Legenden umrankt. Doch trotz all der Geschichten, die sie erzählen, schweigen beide Gründerfamilien beharrlich darüber, was den jahrhundertealten Streit zwischen ihnen verursacht hat – außer, dass alles mit einem Kirschbaum begann.
Die achtzehnjährige Jack „June“ O’Donnell braucht keinen besseren Grund. Sie ist durch und durch eine O’Donnell, genau wie ihr verstorbener Vater, und O’Donnells halten sich von Angerts fern. Punkt.
Als Saul Angert, der Sohn von Junes Vaters Erzfeind, nach drei mysteriösen Jahren in die Stadt zurückkehrt, kann June ihm scheinbar nicht mehr aus dem Weg gehen. Schon bald geschieht das Unfassbare: Sie merkt, dass sie den mürrischen, sarkastischen Jungen, den sie eigentlich verabscheuen sollte, gar nicht so sehr hasst.
Sauls Ankunft löst eine Kettenreaktion aus, und während die Magie, die Geister und die Kojotenwölfe von Five Fingers sich verschwören, um die Wahrheit über den dunklen Moment, der die Fehde entfachte, ans Licht zu bringen, muss June alles infrage stellen, was sie über ihre Familie und ihren geliebten Vater zu wissen glaubte. Und sie muss entscheiden, ob es für sie – und alle O’Donnells vor ihr – endlich an der Zeit ist, loszulassen.