Eine wegweisende Geschichte des Wahlverhaltens und der Ungleichheit, basierend auf einem beispiellosen Datensatz, der mehr als zwei Jahrhunderte soziologischer Erkenntnisse umfasst. Wer wählt wen und warum? Julia Cagé und Thomas Piketty durchforsten über zweihundert Jahre Daten aus rund 36.000 französischen Gemeinden, um zu zeigen, wie Ungleichheit die Bildung politischer Koalitionen geprägt hat, mit drastischen Folgen für die wirtschaftliche und politische Entwicklung. Anhand Frankreichs als Modell bietet dieses Werk einen leistungsstarken Rahmen zum Verständnis des komplexen Projekts des Aufbaus und der Aufrechterhaltung demokratischer Mehrheiten.
Warum Sie es lesen sollten
- Untersucht über zwei Jahrhunderte Daten aus 36.000 französischen Gemeinden, um politische Veränderungen zu verfolgen.
- Bietet eine überzeugende Analyse, wie wirtschaftliche Ungleichheit die Bildung politischer Koalitionen beeinflusst.
- Bietet eine historische Perspektive auf die Instabilität von Dreiparteiensystemen im Vergleich zu binären Konflikten.
- Präsentiert einen robusten Rahmen zum Verständnis der Zukunft der Wahldemokratie und des sozialen Fortschritts.
Über die Autoren
Thomas Piketty ist ein französischer Ökonom, dessen Arbeit sich auf Vermögens- und Einkommensungleichheit konzentriert. Er ist Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales und der Paris School of Economics sowie Autor des international gefeierten Werks Das Kapital im 21. Jahrhundert.
Julia Cagé ist Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Sciences Po in Paris. Ihre Forschungsinteressen umfassen politische Ökonomie, Entwicklungsökonomie und Wirtschaftsgeschichte, mit einem Schwerpunkt auf der Schnittstelle von Medien, Demokratie und politischem Wettbewerb.